Ausstellung

Wir sind hier nicht zum Spaß – kollektive und subkulturelle Strukturen im Berlin der Neunziger

Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin, 2013

Viele Künstlerinnen und Künstler wendeten sich im Berlin der Neunzigerjahre neuen Formen der Zusammenarbeit zu. Ziel ihrer weitgehend selbstorganisierten Strukturen war es, mit minimalem finanziellen Aufwand kulturelle Produktionen anzustoßen und die volle Kontrolle über die sich daraus ergebenden Prozesse zu behalten. Man initiierte kleine oder größere Clubs, gründete Galerien und Plattenlabels oder gab Magazine im Eigenvertrieb heraus. (Details)

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Neonetage im Sensor (Bild: T. Oetken/visomat inc.)

 

BERLINNIUM – Maschine

Tesla, Berlin, 2007

Die BERLINNIUM-Maschine (BRLNNM) ist ein Geschichten schreibender und Schichten beschreibender Apparat. Als operatives und konzeptuelles Werkzeug variabler Interpretation bildet die BERLINNIUM-Maschine (BRLNNM) Spaziergänge als räumliche Projektion zeitlicher Erfahrung bzw. als zeitliche Projektion räumlicher Erfahrung ab. Idealerweise funktionieren die von der BERLINNIUM-Maschine (BRLNNM) erzeugten Muster als Simulationen von Bewusstheits- oder Wahrnehmungszuständen, wie sie ein Spaziergänger erlebt. (Details)

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auf psychogeographischer Exkursion (Bild: Heinrich Dubel)

 

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